Über mich
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Mein Weg zum Yoga

1996 entdeckte ich Yoga für mich. Zunächst als Ausgleich zu meinen anderen sportlichen Aktivitäten, aber schnell merkte ich, wie mich meine regelmäßige Praxis auch in meinem Beruf als Polizeibeamter unterstützte. So begann ich schon relativ früh, nicht nur Asanas zu praktizieren, sondern auch zu meditieren. Die Meditation half mir, immer wieder zurück ins Hier und Jetzt zu finden. Ganz egal, welche tragischen Ereignisse meinen Arbeitsalltag beeinflussten. So lernte ich, Unvorhergesehenes und eher Schlechtes nicht zu verdrängen, sondern damit umzugehen und es gleichzeitig loszulassen. 

Im Juni 2012 gab es dann in meinem Leben einen ganz persönlichen Schicksalsschlag- ich bekam die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Und ja, ich kann sagen, dass mir Yoga „das Leben gerettet hat“. Denn ohne meine vorherige Praxis hätte ich diese prägende Zeit niemals so meistern können. Als ich auf dem OP-Tisch lag, kurz bevor der Anästhesist zu mir kam, schwor ich mir, mein Leben noch bewusster zu leben und nahm mir vor, eine Yogalehrerausbildung zu machen, wenn ich dazu wieder fähig bin.

Und so kam es, dass ich im März 2013 meine Yogalehrerausbildung absolvierte. Anschließend war mir klar, dass ich den Wert von Yoga unbedingt in die Welt tragen möchte. Denn die Kraft, meine innere Ruhe sowie den Halt, den ich durch Yoga erfahren habe, wollte ich unbedingt für andere ebenso erfahrbar machen. Denn die Jahre nach meiner Erstdiagnose waren und sind immer noch von Hautoperationen und Vorsorgeuntersuchungen geprägt. Asanas, Meditation und Atemtechniken helfen mir, diese Tage ohne Negativität und Grübeleien zu überstehen.

Durch Yoga hat sich meine Einstellung zum Leben verändert – denn Yoga ist für mich kein Sport, denn dafür ist er zu vielschichtig. Mit Yoga entwickle ich mich tagtäglich weiter, sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene, sowohl in Beziehung zu mir selbst als auch in Beziehung zu anderen. Meine Yogareise begann vor 30 Jahren und wird nie zu Ende sein. J

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Der Yogastil

Bei „Yoga on tour“ wird Hatha–Yoga gelehrt bzw. praktiziert.

Hatha-Yoga ist der bekannteste Yoga-Weg und beinhaltet Atem-, Körper- und Entspannungsübungen.

Die Atemübungen, die man Pranayama nennt, reinigen vor allem die Atemwege, wodurch das Lungenvolumen erhöht wird.

Durch die Asanas, die Körperübungen, werden die Muskeln gekräftigt, die Bänder gedehnt sowie Gelenke und Wirbelsäule wieder flexibler.

Bei den Tiefenentspannungsübungen werden Stress und Verspannungen aufgelöst, die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden aktiviert, wodurch der gesamte Körper optimal entspannen und zur Ruhe kommen kann.

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